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Förtschendorf: Ein alter Brauch schützt Haus und Hof

Förtschendorf: Ein alter Brauch schützt Haus und Hof
Datum:
Veröffentlicht: 1.10.25
Von:
Claudia Beetz

Im Frankenwald wird vielerorts noch eine schöne Tradition gepflegt. So auch in Förtschendorf. Fleißige Hände binden Kräutersträuße, die dann gesegnet verteilt oder auch verkauft werden. Der Erlös kommt einem guten Zweck zugute.

Das Patrozinium der Kirche Mariä Himmelfahrt wurde mit einem Festgottesdienst, welchen Pfr. Holger Fiedler zelebriete, am Hochfest „Maria Aufnahme in den Himmel“ traditionell auch mit Kräutersegnung gefeiert. In seiner Festpredigt ging er im Anschluss auf das Patrozinium und auf die Auslegung des Tages im Evangelium von Lukas ein. Es handele von Maria, der Muttergottes, die Jesus für seine Mutter seligpreise, worauf Jesus antworte, dass diejenigen, die das Wort Gottes hören und befolgen, seliger sind.

Da an diesem Festtag auch die Kräutersegnung stattfindet, waren die Ministranten und einige fleißige Helferinnen und Helfer vom Pfarrgemeinderat schon Tage vorher unterwegs gewesen und hatten fleißig Blumen und Kräuter gesammelt, die sie dann zu kleinen Sträußchen banden. Nach dem Gottesdienst verteilten die Ministranten diese gesegneten Sträußchen an die Gottesdienstbesucher. Pfarrer Fiedler dankte den Ministranten und allen Helferinnen und Helfer für die liebevolle Arbeit.